| MARTIN EBERLE 20.06. - 25.07.2026 Eröffnung am Freitag, 19.06.2026 um 19 Uhr Bekannt ist Martin Eberle für seine Fotoserien über das Clubleben der 1990er Jahre sowie über subkulturelle Strukturen in der Hauptstadt. In seiner neuen Werkserie Difficult Times (2022–2026) verfolgt er eine rasante und immer sichtbarer werdende soziale und räumliche Umgestaltung der Stadt, und porträtiert Menschen aus der Berliner Kulturlandschaft. Er dokumentiert eine stete Transformation und fortschreitende Veränderungen von Nischen und Freiräumen in Berlin. Durch sein Werk gibt er Innen- und Außenräumen Sichtbarkeit, die sich oft in einem Moment des Übergangs befinden. Genauso ist er an Orten interessiert, die durch eine spontane und unregulierte Nutzung eine Eigendynamik im öffentlichen Raum entwickeln. Der urbane Raum Berlins wird laut Martin Eberle als ein Kommunikationssystem gesehen, das „aus vielen überraschenden, unerwarteten, zusammenhängenden und zusammenhaltlosen Botschaften besteht. Die Fotografien dieser Aneignungen zeigen die Großstadt persönlich, schmutzig, verletzlich, emotional, die vielen Nischen und verlorenen Ecken, den ganzen Wahnsinn“. Martin Eberle (*1966 in Augsburg) studierte Fotografie
an der FH Dortmund sowie Architektur und Stadtforschung an der Akademie
der Bildenden Künste Nürnberg. Seit 1994 Lehraufträge zur
Fotografie an FH Potsdam, Akademie der Bildenden Künste (AdBK) Nürnberg,
Kunsthochschule Weissensee, Hochschule für Technik und Wirtschaft
(HTW) Berlin, Neue Schule für Fotografie Berlin, btk Berlin, UE art
& design Berlin, Mediadesign Hochschule Berlin, Muthesius Kunsthochschule
Kiel. 2025 Arbeitsstipendium Bildende Kunst, Senat Berlin. 20.06. - 25.07.2026 Opening on Friday, 19.06.2026 at 7 pm Martin Eberle is known for his photo series on the club scene in the
1990s as well as subcultural structures in Berlin. In his new series Difficult
Times (2022–2026), he follows the rapid and increasingly visible
social and spatial transformation of the city and portrays people from
Berlin's cultural landscape. His work documents a continuous transformation
and progressive change of niches and open spaces within Berlin. Through
his photography, Eberle brings visibility to indoor and outdoor spaces,
which often exist in a moment of transition. He is also interested in
places that develop their own dynamics in public space through spontaneous
and unregulated forms of use. According to Martin Eberle, Berlin's urban
space can be understood as a communication system consisting „of
many surprising, unexpected, interconnected and disconnected messages.
The photographs of these appropriations reveal the metropolis as personal,
dirty, vulnerable, emotional – a city of countless niches and lost
corners, of sheer madness in all its forms“.
|